Vita

1929wird Yehuda in eine traditionelle jüdische Familie in Mährisch Ostrau geboren
1942wird er mit Eltern und einer Schwestern nach Theresienstadt, im Dezember 1943 nach Auschwitz deportiert
1945den Todesmärsche nach Mauthausen und Gunskirchen folgend, wird Yehuda am 5. Mai befreit und in ein Jugendheim im Schlösschen Stirin bei Prag zusammen mit anderen jüdischen und deutschen Waisen aufgenommen, das von Premysl Pitter gegründet wird. Der Historiker und Schriftsteller H.G. Adler vermittelt ihn an die Kunstakademie Prag, wo er ein Privatstudium bei Prof. Willi Nowak (Freund Kafkas und Max Brods) aufnimmt.
1946-1951Auf Empfehlung durch Max Brod beginnt er ein Studium an der Bezalel Akademie in Jerusalem bei Mordechai Ardon (Max Bronstein, früher Bauhauslehrer). Dank seines Mentors, Prof. Hugo Bergmann, kommt Yehuda in engen Kontakt mit dem Zirkel Jerusalemer Intellektueller um Martin Buber und Gershon Sholem.
1951-1959ist Yehuda als Kunstlehrer an der Brandeis Schule in Jerusalem tätig. Er vertieft seine Studien an der Central School of Art in London und der Ecole des Beaux Arts in Paris
1959erhält er eine Berufung als Professor an der Bezalel Akedemie, Jerusalem, wo er einige Jahre der Abteilung Radierung und Lithografie vorsteht. Studienaufenthalte führen ihn an die Central School of Art, London (1963-1964) und das Graphics Center of the Pratt Institute, New York City (1971-1973)
1994wird Jehuda nach 35 Jahren Lehrtätigkeit emeritiert; seitdem arbeitet er als freischaffender Künstler in Jerusalem

Seine Arbeiten sind in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten, u.a. in
Yad Vashem and Lohamei HaGetaot Museen in Israel;
Victoria und Albert Museum, British Museum
und Imperial War Museum in London;
Magnes Museum in Berkeley, California;
Museum am Dom, Würzburg